Kirmes in Hassenbach


Hassemicher Kirmes begeistert

 

Aus Anlass der Gründung des neuen Vereins „Vereinsgemeinschaft Gemeindehaus Hassenbach“ ließ Hassenbach eine alte Tradition wieder aufleben. Es wurde nach vielen Jahre mal wieder eine Kirmes gefeiert. Der Ortsbeauftragte und dritte Bürgermeister von Oberthulba, Mario Götz war begeistert: „Es ist schon toll, was die Hassenbacher Gemeinschaft in dieser kurzen Vorbereitungszeit alles auf die Beine gestellt hat.“ Vor allem die Hassenbacher Kirmesjugend zeigte sich von ihrer besten Seite. Der Höhepunkt am Samstag war das Holen des Kirmesbaums und das anschließende Aufstellen durch die Dorfjugend. Begleitet wurde die Zeremonie von „Kirmeschef“ Lothar Henz, der den Ablauf der Veranstaltung mit einer Dorfschelle den zahlreichen Besuchern ankündigte. Nachdem der Kirmesbaum stand, hielt er noch eine Kirmesrede und nagelte den dazugehörigen Kirmesspruch an den Baum: „Einst stand ich im Walde, jetzt steh ich hier, den Hassenbacher Bürgern zu Zier.“ Dann ging es auf zum Feiern und zum Bieranstich durch den Schirmherrn und 1. Bürgermeister Gotthard Schlereth. Am Abend warteten die Besucher gespannt auf die Klänge der Reggea, Funk und Soul Band Raw Soul Trio. Die heizte die Stimmung mit tollen Hits kräftig an.

Nach einer kurzen Nacht wurde am nächsten Morgen ein gemeinsamer Gottesdienst mit Diakon Ewald Bahn gefeiert. Darin wurde im Rahmen einer beeindruckenden Bildershow der Ablauf der Restaurierung des Gemeindehauses gezeigt und gleichzeitig an den kürzlich erst verstorbenen Günther Straub, der auch diesen Bau mit vielen Bildern begleitete, gedacht.

Es folgte eine Kirchenparade, die von der jungen Kapelle „Schütt die Brüh no“ begleitet wurde. Die jungen Musiker unter der Leitung von Bernd Hammer rissen anschließend die Besucher im Zelt mit toller Blasmusik von den Sitzen. Zwischen diese Klänge mischten sich die Grußworte des 1. Bürgermeisters Gotthard Schlereth. Er lobte vor allem die Hassenbacher Gemeinschaft und auch das Einbeziehen der Jugend.

Nach dem Mittagessen hörte der eine oder andere Besucher schon das Geräusch eines alten Traktors, was das Highlight des zweiten Tages ankündigte. Die erste historische Hassenbacher Fahrzeugparade begeisterte nicht nur die Einheimischen, sondern auch die Besucher aus den anliegenden Ortsteilen. Die fahrbaren Untersätze wie Unimog, Traktor, Lkw, Moped und sogar Fahrrad waren mächtig rausgeputzt. Auf ihrer Route durch den Ort wurden die Fahrzeuge und auch eine Fußgruppe mit viel Beifall bedacht und am Ende auch noch vom Pfarrer gesegnet.

Zum Abschluss der Kirmes wurden die Besucher noch einmal mit Pizza aus dem Backofen verwöhnt.

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